Sunday, August 07, 2011
Feriengrüsse aus dem Glunggatal
Das Glunggatal gilt es erst noch zu Entdecken. Es ist allerdings eher etwas für Liebhaber von Feuchtgebieten denn für Sonnenanbeter. Die Sonne zeigt sich im engen Tal nur zwischen 12 und 14 Uhr. So lange braucht sie vom einen Gipfel zum anderen. Aber meistens versteckt sie sich auch in dieser Zeit hinter dicken Wolken. Vermutlich ist das ein Grund, warum die karge Landschaft hier seltene Blüten hervorbringt.
Aber die Einheimischen wissen nicht alle Vorteile der Flora zu nutzen. Manche hoffen auf die Zeit der Erkenntnis und stecken die Gewächse in den Stauraum.
Die Meisten werfen Pflanzen ohne konkrete Vorzüge aber einfach auf den Mist.
Auch die Tierwelt zeigt sich wählerisch.
Immerhin: Einige wenige Hausbesitzer nutzten solche Kräuter zur Verschönerung ihrer Heimetlis. Das sind aber nur die wenigsten unter ihnen, die auf abgelegenen Höfen wohnen. Sie müssen sie sich kaum Sorgen um das Urteil der Nachbarn machen.
Einzig die Künstler haben ein Flair für unnütze Pflanzen.
Und deren Bewunderer erfreuen sich immer wieder an der Blütenpracht.
